Vom 24. – 27.03.2011 fand in Castelletto di Branduzzo, ca. 60 km südlich von Mailand das zweite Rennen zur WSK Master Series statt. Nach dem guten Auftritt bei der Trofeo Margutti erwartete sich Simon natürlich ein tolles Rennwochenende. Schon beim Abstimmen für den Freitag konnte man die Motivation an seinen Zeiten sehen und Simon spürte, dass die Top Ten erreichbar sind.
In der Practice Classification am Freitag erreichte Simon Platz 8 von 80 Fahrern. Eine Zeit unter 56 Sekunden schafften nur 11 Fahrer. Das das bedeutete 4 mal die zweite Startreihe für die Manche!
In der ersten Manche lief alles perfekt, Ergebnis Platz 2.
Die zweite Manche beendete Simon auf Platz 3. Leider bekam er vom Rennleiter eine 10 Sekunden Strafe aufgebrummt. Als ich mich nach dem Warum erkundigte teilte man mir mit, dass Simon vor der gelben Linie schon mit 62 km/h gefahren wäre. Die Messung war im Video eingeblendet. Wie soll ein Fahrer in der zweiten Startreihe so beschleunigen? Dann müsste auch die erste Startreihe zu schnell gefahren sein; für mich war das nicht verständlich!
In der dritten Manche wollte Simon mit der alles oder nichts Methode zum Erfolg kommen – Ergebnis – in der Außenkurve sollte man wegen dem Schmutz nicht überholen. Ein kleiner Rempler noch in die Stoßstange und ab in die Wiese. Platz 31 – ohne Worte!
Die vierte Manche fuhr Simon auf Sicherheit, er erreichte das Ziel auf Platz 11, das ergab nach Addition der Punkte die achte Startreihe im Prefinale.
Als vierzehnter hatte Simon das Finale geschafft, er startete im Finale von Platz 28. Nach einer tollen Aufholjagd lag Simon auf Platz 14. Er wollte in den verbleibenden 2 Runden noch die drei vor ihm fahrenden Piloten überholen. Absolut am Limit fahrend konnte Simon in einer Kurve nicht die ideale Linie halten und schon rutschten 3 seiner Verfolger durch.
Wenn man die letzten 15 Monate betrachtet, so hat sich Simon mit seinem Fleiß, seiner Ausdauer und seinem Willen, zu den besten internationalen Fahrern seiner Klasse zu gehören, ein großes Kompliment verdient.
Dies gilt auch für seine Betreuer, die immer die Geduld aufgebracht haben, um einem jungen Burschen von Grund auf das Rennfahren zu lernen!
Liebe Besucher dieser Homepage, freut euch mit uns auf Simons nächste Rennen, vielleicht dürfen wir euch noch heuer, ein bisschen Glück vorausgesetzt, rot weiß rot auf dem Podest präsentieren!

Bilder zum Rennen findest Du in der Galerie!

