ADAC GT MASTERS
MOST (CZE)
Simon Reicher
Vita & Erfolge

Der Rennfahrervirus hat ihn seit 2008 fest im Griff: Simon Reicher startete seine Asphaltkarriere als Achtjähriger im Kart und wechselte schnell vom lockeren Kurvenfahren auf dem Parkplatz zum schnellerem Tempo auf der Rennstrecke. Heute fährt das österreichische Tourenwagen-Talent in der ADAC GT Masters.

„Einfach auf’s Gas steigen, das ist total mein Ding!“ schwärmt der damals siebzehnjährige Kirchberger von seiner Leidenschaft. „Die Geschwindigkeit, die coolen Autos, der Geruch der Rennstrecke nach Gummireifen, Benzin und Abgasen, dazu der Sound – das macht mir Gänsehaut!“ Mit seinem Vater Peter Reicher suchte Simon nach erfolgreichen Jahren im Kart eine passende Alternative zur Formel 4. Simon beschloss im Renault Clio Cup zu starten und fühlte sich auf Anhieb im Tourenwagensport wohl. Hier lernte er das Team Certainty Racing aus Holland kennen, das große Stücke auf den engagierten Internatsschüler hielt. Nach einer steilen Lernkurve im Renault Clio Cup Central Europe, ging der junge Österreicher 2018 mit dem renommierten Rennstall YACO Racing um Teamchef Uwe Geipel in der ADAC TCR Germany an den Start. Die Saison 2019 ist für ihn eine ganz besondere, denn da startet er auf einem Audi R8 LMS in der „Liga der Supersportwagen.“

Dass er seinen großen Traum leben kann, verdankt Simon Reicher vor allem vier wichtigen Menschen in seinem Leben. „Zuallererst danke ich meinem Papa! Er unterstützt und fördert mich, wo er nur kann“ erzählt der junge Rennfahrer stolz. „Außerdem haben mich die beiden tollen Mechaniker Christian Schatzinger und Seppi Sticht und mein Motor Tuner Marc Marcelet im Kartsport am meisten geprägt. Sie waren immer bei meinen Rennen dabei und sind heute gute Freunde von uns.“

Wenn Simon Reicher nicht den rechten Fuß durchdrückt, arbeitet er im Werkschulheim an seinem Schwerpunkt Mechatronik, was ihm großen Spaß und sehr gute Noten bringt. Automatisierungstechnik und Programmieren fallen dem gutgelaunten Gymnasiasten ebenso leicht wie Geschichte, Physik, Geographie und Englisch. „Vor allem meine Sprachkenntnisse nützen mir in den internationalen Teams sehr, hier reden wir nämlich in Englisch miteinander“ freut sich Simon. In seiner knapp bemessenen Freizeit greift er gerne in die Saiten seiner Gitarre und entspannt bei Rock aus den Siebzigern bis Neunzigern. Auch mit Modellbau beschäftigt sich der vielseitige Youngster gern: „Da macht einfach alles Spaß, von Lackieren über Kleben bis Designen!“

Simons große Vorbilder im Rennsport ist der „Der Lange“. „Walter Röhrl ist der beste Rennfahrer aller Zeiten! Überall wo er hingegangen und ins Auto eingestiegen ist, hat er alles gewonnen. Der beherrscht das Auto wie kein Zweiter.“ Ihm will er es dieses Jahr ein Stückchen nacheifern. In der ADAC GT Master tritt er mit seinem Kollegen Maximilian Paul in dem neu gegründeten Dresdner T3 Motorsport Team an. „Wertvolle Erfahrungen sammeln und das Auto auf dem Asphalt halten, wird wohl unsere große Aufgabe für die Saison sein. Für vordere Plätze fehlt mir noch die Erfahrung, aber wir werden unser bestens geben!“ betont das Nachwuchstalent.

Weitere Langstreckenrennen wie die 24 Stunden von Dubai Anfang Januar, die 12 Stunden von Mugello in Italien und den 12 Stunden von Spa-Franchorchamps stehen auf seiner Agenda.

 

 

profil

Der Rennfahrervirus hat ihn seit 2008 fest im Griff: Simon Reicher startete seine Asphaltkarriere als Achtjähriger im Kart und wechselte schnell vom lockeren Kurvenfahren auf dem Parkplatz zum schnellerem Tempo auf der Rennstrecke. Heute fährt er als jüngster Tourenwagenpilot im Renault Clio Cup in der Serie Central Europe.

„Einfach auf’s Gas steigen, das ist total mein Ding!“ schwärmt der sechszehnjährige Kirchberger von seiner Leidenschaft. „Die Geschwindigkeit, die coolen Autos, der Geruch der Rennstrecke nach Gummireifen, Benzin und Abgasen, dazu der Sound – das macht mir Gänsehaut!“ Mit seinem Vater Peter Reicher suchte Simon nach erfolgreichen Jahren im Kart eine passende Alternative zur Formel 4 und fühlt sich im Renault Clio Cup sichtlich wohl. Hier lernte er sein heutiges Team Certainty Racing kennen, das große Stücke auf den engagierten Internatsschüler hält.

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Chassis
Audi R8 LMS
Aluminium
ADAC GT Masters
Gewicht 1.235 kg

Engine
Audi – V10 Zylinder – 5200 ccm
Maximum Geschwindigkeit: 585 PS
Maximum Drehmoment: 550 Nm

Getriebe
Antrieb: Heckantrieb
Schaltung: 6 Gänge, sequenziell, Wippenschaltung

 

 

Performance
Beschleunigung: 0-100 km/h in 3.2 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 305 km/h

About
Die zweite Baureihe des Audi R8 LMS startet seit 2016 im ADAC GT Masters und erhielt für 2019 einen Evo-Kit, mit dem unter anderem die Aerodynamik und die Kühlung optimiert wurden. Der R8 ist in dieser Saison mit 13 Exemplaren erneut das meistvertretene Fahrzeug im Starterfeld.