Simon Reicher
Vita & Erfolge

Der 21-jährige Simon Reicher ist im Motorsport kein Unbekannter. Seine Karriere begann im Alter von 8 Jahren. Klassisch – auf der Kartbahn. „Ich bin froh im Kartsport, der klassischen Schule des Motorsports, aufgewachsen zu sein.“ Und das mit Erfolg. 2014 gewann der das österreichische Motorsport Talent die 43. Trofeo delle Industrie im italienischen Lonato. 

Nach seiner aktiven Zeit im Kartsport wechselte er 2016 mit dem niederländischen Certainty Racing Team in den Renault Clio Cup Central Europe. Die ersten beiden Lehrjahre im Automobilsport waren vollbracht. Und so war es ein logischer Schritt in die nächst-höhere Motorsport Klasse zu wechseln. Mit seinem bis heute aktuellen YACO Racing Team absolvierte Simon Reicher 2018 in einem Audi RS 3 LMS eine erfolgreiche ADAC TCR Germany Saison. „Rückblickend habe ich viele positive und negative Erfahrungen machen dürfen. Keine Einzige möchte ich missen.“ 

Heute ist der Kirchberger fester Bestandteil der international besetzten Deutschen GT3 Meisterschaft des ADAC GT Masters. Zuvor entschloss sich der Student mit seinem Vater Peter Reicher und Teamchef Uwe Geipel, mit einem Audi R8 LMS ein Vorbereitungsjahr im Gran Turismo Cup (GTC) zu absolvieren. „Die Leistungsdichte in der Liga der Supersportwagen ist sehr hoch. Ich wollte mich gründlich auf die kommenden Aufgaben vorbereiten.“

Mehrere Podiumsplätze in der GTC und Teilnahmen an Langstreckenklassikern wie die 24H von Dubai und die 12-Stunden von Mugello rundeten seine Saisonvorbereitung 2019 ab. 2020 verhinderte die weltweite Pandemie Simon Reichers Start in den ADAC GT Masters. „Es war für uns als Privatfahrer eine äußert unsichere Zeit.“ Die Absage bei den Masters leitete einen anderen, spannenden Karriereschritt ein: der Nürburgring. Nach mehreren VLN Langstreckenrennen war es im September 2020 für den Österreicher so weit. Sein erstes 24H Rennen auf dem Nürburgring stand bevor. 

Nach einem Gaststart in der GT World Challenge Europe im südfranzösischen Le Castellet ist der 21-Jährige seit Frühjahr 2021 fester Bestandteil der GT3 Motorsport Szene. Mit seinem YACO Racing Team und Teamkollege Norbert Siedler bestreitet er die ADAC GT Masters. „Wir gehen als reines österreichisches Team an den Start. Das macht mich besonders stolz, weil bei uns Österreichern meistens nur der Skisport zählt.“

Simons großes Vorbild ist nach wie vor „Der Lange“. „Walter Röhrl ist der beste Rennfahrer aller Zeiten! Überall wo er hingegangen und ins Auto eingestiegen ist, hat er alles gewonnen. Er beherrscht das Auto wie kein zweiter.“

 

 

profil

Der 21-jährige Simon Reicher ist im Motorsport kein Unbekannter. Seine Karriere begann im Alter von 8 Jahren. Klassisch – auf der Kartbahn. „Ich bin froh im Kartsport, der klassischen Schule des Motorsports, aufgewachsen zu sein.“ Und das mit Erfolg. 2014 gewann der das österreichische Motorsport Talent die 43. Trofeo delle Industrie im italienischen Lonato. 

Nach seiner aktiven Zeit im Kartsport wechselte er 2016 mit dem niederländischen Certainty Racing Team in den Renault Clio Cup Central Europe. Die ersten beiden Lehrjahre im Automobilsport waren vollbracht. Und so war es ein logischer Schritt in die nächst-höhere Motorsport Klasse zu wechseln. Mit seinem bis heute aktuellen YACO Racing Team absolvierte Simon Reicher 2018 in einem Audi RS 3 LMS eine erfolgreiche ADAC TCR Germany Saison. „Rückblickend habe ich viele positive und negative Erfahrungen machen dürfen. Keine Einzige möchte ich missen.“

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Chassis
Audi R8 LMS EVO
Aluminium
ADAC GT Masters
Gewicht 1.235 kg

Engine
Audi – V10 Zylinder – 5200 ccm
Maximale Leistung: 585 PS
Maximum Drehmoment: 550 Nm

Getriebe
Antrieb: Heckantrieb
Schaltung: 6 Gänge, sequenziell, Wippenschaltung

 

 

Performance
Beschleunigung: 0-100 km/h in 3.2 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 305 km/h

About
Die zweite Baureihe des Audi R8 LMS startet seit 2016 im ADAC GT Masters und erhielt für 2019 einen Evo-Kit, mit dem unter anderem die Aerodynamik und die Kühlung optimiert wurden. Der R8 ist in dieser Saison mit 13 Exemplaren erneut das meistvertretene Fahrzeug im Starterfeld.