YACO Racing erwartet Zandvoort mit großer Spannung
06. Juli 2021 Zurück zur Artikelübersicht »

 

Kirchberg bei Mattighofen/Oberösterreich: Das dritte Rennen der internationalen Deutschen GT3 Meisterschaft im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters steht kommendes Wochenende (9. bis 11. Juli) für die Mannschaft um Teamchef Uwe Geipel und Peter Reicher auf dem Programm.

Nachdem die Technik in den ersten beiden Rennen in Oschersleben und auf ihrer Heimstrecke am Red Bull Ring noch nicht das gewünschte Ergebnis brachte, schaut man hinter den Kulissen nun auf einen erfolgreichen Einsatz im niederländischen Zandvoort nach vorne. Kein Wunder. Denn es war doch YACO Racing, die mit ihrem Audi R8 LMS das Sonntagsrennen 2016 auf dem Circuit Zandvoort gewannen. „Auch wenn wir in Oschersleben mit Platz elf die ersten wichtigen Punkte in der Meisterschaft einfuhren, haben wir aufgrund unserer eigenen Fehler eine kleine Sensation liegen lassen. Das Gleiche gilt für den Red Bull Ring. Obwohl wir uns aufwändig auf unser Heimrennen vorbereitet haben, ließen wir, wenn auch nur um wenige hundertstel Sekunden, einen weiteren wichtigen Punkt in der Meisterschaft liegen“, berichtet Peter Reicher.

Doch eins dürfte auch an diesem Wochenende wieder mit ins Kalkül gezogen werden. Die YACO Mannschaft hat weiteren Aufwand betrieben, um an den Erfolg von 2016 anknüpfen zu können. Simon Reicher fasst das so zusammen: „Keine Frage, an einen Sieg denken wir natürlich nicht. Uns ist es nur wichtig, nicht hinter unseren eigenen Möglichkeiten zu bleiben. Keine Fehler machen und Fehler im System oder in der Technik vorher auszusortieren – kurzum, unser Bestes geben. Aus diesem Grund waren wir zur Vorbereitung vor ein paar Tagen in Zandvoort. Ich glaube wir können zuversichtlich ins Wochenende starten. Wir haben unseren Job gemacht, konnten uns vor dem eigentlichen Wochenende sortierten, so dass wir uns in den freien Trainings am Freitag auf die Feinarbeit konzentrieren können. Erst wenn der Rennleiter am Samstag und Sonntag nach den beiden Rennen die schwarz-weiß karierte Flagge schwenkt, werden wir ein Ergebnis haben.“

Wir wollten von dem 21-Jährigen wissen, welchen Einfluss der Streckenumbau in Zandvoort hat? „Die beiden Steilkurven machen schon wahnsinnig Spaß zu fahren. Da hat Zandvoort ein Alleinstellungsmerkmal. Es hat aber auch zur Folge, dass wir mehr auf unsere Reifen aufpassen müssen. Der Asphalt ist für die Reifen aggressiver geworden.“

Der TV-Sender NITRO zeigt auch an diesem Wochenende alle Rennen des ADAC GT Masters live und in voller Länge. Zusätzlich werden das Zeittraining und die Rennen im Livestream bei TVNOW und auf der Internetseite des adac.de/motorsport zu sehen sein.

 

profil

Der 21-jährige Simon Reicher ist im Motorsport kein Unbekannter. Seine Karriere begann im Alter von 8 Jahren. Klassisch – auf der Kartbahn. „Ich bin froh im Kartsport, der klassischen Schule des Motorsports, aufgewachsen zu sein.“ Und das mit Erfolg. 2014 gewann der das österreichische Motorsport Talent die 43. Trofeo delle Industrie im italienischen Lonato. 

Nach seiner aktiven Zeit im Kartsport wechselte er 2016 mit dem niederländischen Certainty Racing Team in den Renault Clio Cup Central Europe. Die ersten beiden Lehrjahre im Automobilsport waren vollbracht. Und so war es ein logischer Schritt in die nächst-höhere Motorsport Klasse zu wechseln. Mit seinem bis heute aktuellen YACO Racing Team absolvierte Simon Reicher 2018 in einem Audi RS 3 LMS eine erfolgreiche ADAC TCR Germany Saison. „Rückblickend habe ich viele positive und negative Erfahrungen machen dürfen. Keine Einzige möchte ich missen.“

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Chassis
Audi R8 LMS EVO
Aluminium
ADAC GT Masters
Gewicht 1.235 kg

Engine
Audi – V10 Zylinder – 5200 ccm
Maximale Leistung: 585 PS
Maximum Drehmoment: 550 Nm

Getriebe
Antrieb: Heckantrieb
Schaltung: 6 Gänge, sequenziell, Wippenschaltung

 

 

Performance
Beschleunigung: 0-100 km/h in 3.2 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 305 km/h

About
Die zweite Baureihe des Audi R8 LMS startet seit 2016 im ADAC GT Masters und erhielt für 2019 einen Evo-Kit, mit dem unter anderem die Aerodynamik und die Kühlung optimiert wurden. Der R8 ist in dieser Saison mit 13 Exemplaren erneut das meistvertretene Fahrzeug im Starterfeld.