YACO Racing mit neuem Schwung zum Sachsenring
29. September 2021 Zurück zur Artikelübersicht »

 

Hohenstein-Ernstthal/Sachsen: Nach einem durchwachsenen Ergebnis am Lausitzring vor zwei Wochen, stellt sich das YACO Racing Team kommendes Wochenende bei der internationalen Deutschen GT-Meisterschaft neuen Herausforderungen. Auch wenn das Team inzwischen unter österreichischer Flagge an den Start geht, ist der Rennstall im sächsischen Plauen zu Hause. Teamchef Uwe Geipel hofft auf Zuschauer: „Unser Sachsenring ist keine einfache Strecke. Doch unsere Fans auf den Tribünen tragen uns immer wieder zu Höchstleistungen.“ 

Motorsport ist die ständige Weiterentwicklung von Mensch und Maschine. Das Perfekte Setup auf einer Strecke zu den tagesaktuellen Bedingungen zu finden ist anspruchsvoll. In einem Umfeld wie das ADAC GT Masters ist das eine besondere Herausforderung. Die Rundenzeiten zwischen dem schnellsten und langsamsten Fahrer betragen oftmals weniger als eine Sekunde Unterschied. Am Lausitzring machte das Plauener Team einen großen Schritt in Sachen Setup, aber erst zwischen Zeittraining und Rennen am Sonntag. Simon Reicher beschreibt es so: „Wir haben uns bisher jedes Rennwochenende steigern können. YACO Racing ist eine tolle Mannschaft, die niemals aufgibt. Wir müssen unser Setup neu ausrichten und von null anfangen. Ausgerechnet auf einer der anspruchsvollsten Strecken im Kalender. Doch wir haben am Freitag zwei freie Trainings. Wir wissen, dass der Sachsenring unserem Audi R8 liegt. Wir werden also versuchen so schnell wie möglich ein gutes Setup zu erarbeiten und das bestmögliche Potenzial herauszuholen. Ich sehe uns im Zeittraining allerdings noch nicht in den Top Ten, denn dazu fehlt uns leider ein Testtag. Wir werden alles in die Unterstützung unserer Fans setzen. Dennoch hoffen wir für unsere Fans am Sachsenring das absolute Maximum aus dem Wochenende zu holen. Was uns nicht in die Karten spielt ist, dass der Sachsenring eine technisch sehr anspruchsvolle Strecke ist. Gerade die Aerodynamik des Autos ist hier besonders wichtig. Wir dürfen nicht daneben liegen, sonst wird es für uns am Ende bitter. Die Ergebnisse der Rennen werden zeigen, wo wir stehen.“ 

Wie bereitet man sich auf solch eine Herausforderung vor? „Meine Vorbereitungen laufen auch ohne einen zusätzlichen Testtag immer gleich ab. Gesunde Ernährung, Fitnessprogramm und mental den Fokus hochhalten. Das sind meine persönlichen Eckpfeiler“, berichtet der 21-Jährige.

Die internationale Deutsche GT-Meisterschaft startet im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters vom 01. bis 03. Oktober. Der TV-Sender NITRO zeigt alle Rennen des ADAC GT Masters live, in voller Länge und im Free-TV. Livetiming und Livestream können im Netz auf adac.de/motorsport verfolgt werden.

 

profil

Der 21-jährige Simon Reicher ist im Motorsport kein Unbekannter. Seine Karriere begann im Alter von 8 Jahren. Klassisch – auf der Kartbahn. „Ich bin froh im Kartsport, der klassischen Schule des Motorsports, aufgewachsen zu sein.“ Und das mit Erfolg. 2014 gewann der das österreichische Motorsport Talent die 43. Trofeo delle Industrie im italienischen Lonato. 

Nach seiner aktiven Zeit im Kartsport wechselte er 2016 mit dem niederländischen Certainty Racing Team in den Renault Clio Cup Central Europe. Die ersten beiden Lehrjahre im Automobilsport waren vollbracht. Und so war es ein logischer Schritt in die nächst-höhere Motorsport Klasse zu wechseln. Mit seinem bis heute aktuellen YACO Racing Team absolvierte Simon Reicher 2018 in einem Audi RS 3 LMS eine erfolgreiche ADAC TCR Germany Saison. „Rückblickend habe ich viele positive und negative Erfahrungen machen dürfen. Keine Einzige möchte ich missen.“

Mehr Informationen über Simon Reicher >>>


 

 

Chassis
Audi R8 LMS EVO
Aluminium
ADAC GT Masters
Gewicht 1.235 kg

Engine
Audi – V10 Zylinder – 5200 ccm
Maximale Leistung: 585 PS
Maximum Drehmoment: 550 Nm

Getriebe
Antrieb: Heckantrieb
Schaltung: 6 Gänge, sequenziell, Wippenschaltung

 

 

Performance
Beschleunigung: 0-100 km/h in 3.2 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 305 km/h

About
Die zweite Baureihe des Audi R8 LMS startet seit 2016 im ADAC GT Masters und erhielt für 2019 einen Evo-Kit, mit dem unter anderem die Aerodynamik und die Kühlung optimiert wurden. Der R8 ist in dieser Saison mit 13 Exemplaren erneut das meistvertretene Fahrzeug im Starterfeld.